Lexifone: Computerstimme übersetzt Telefonate

Dolmetschen in Echtzeit - Der Experte sieht den Einsatzbereich aber begrenzt

Telefonieren: jetzt ohne Sprachbarrieren möglich (Foto: pixelio.de, Paulwip)

Telefonieren: jetzt ohne Sprachbarrieren möglich (Foto: pixelio.de, Paulwip)

Frankfurt (pte/19.03.2014/06:05) Der neue elektronische Dienst Lexifone http://lexifone.com ermöglicht durch eine automatische Echtzeit-Übersetzung Telefongespräche zwischen zwei Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen. Der Computer-Dolmetscher ist eine Art Google Translator für Handys und jedes andere Telefon. Auch Gespräche "von Angesicht zu Angesicht" sind möglich, indem einer der Teilnehmer die Einwahlnummer anruft und dann das Telefon für die übersetzende Computerstimme auf Lautsprecher stellt.

Bedingt für Geschäftszwecke

Neben dem Internet könnte auch dieser Service dazu beitragen, die Welt zum Dorf zu machen. Es soll sowohl für Privatleute wie auch für geschäftliche Besprechungen geeignet sein. Thomas Kern vom Frankfurter Übersetzungs-Dienstleister Kern http://e-kern.com ist da aber skeptisch: "Im privaten, umgangssprachlichen Bereich mag so ein elektronischer Dienst hilfreich sein, aber im geschäftlichen Segment sehe ich das Problem, ob die Qualität mit einer automatischen Computerübersetzung sichergestellt ist."

Außerdem warnt er vor rechtlichen Schwierigkeiten: "Bei wichtigen Geschäftsgesprächen, etwa bei Bestellungen und Verhandlungen, ergibt sich auch das Problem der Haftung für Fehler der Verdolmetschung, die Lexifone nicht gewährleistet und grundsätzlich ausschließt." Wenigstens sind kein Internetanschluss oder Apps nötig, es funktioniert mit jedem Telefon. Zunächst wählt der Nutzer eine der Einwahlnummern. Wenn man ein Telefongespräch übersetzen lassen will, wählt man daraufhin die Nummer des Gesprächspartners.

Von Chinesisch bis Russisch

Zu den unterstützten Sprachen gehören Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Chinesisch, Russisch und Hebräisch. Die Übersetzung funktioniert in zwei Richtungen, was bedeutet, dass die Gesprächspartner ein echtes Gespräch führen und Fragen und Antworten austauschen können, wobei jeder seine eigene Sprache spricht. Es gibt zwei Bezahlmodelle, entweder eine Flatrate ab 40 Dollar pro Monat oder Prepaid ab zehn Dollar für 60 Minuten Gesprächszeit.

Gehostet wird die Spracherkennungssoftware in der Cloud. Einwahlnummern gibt es neben Deutschland in Australien, Belgien, Brasilien, Frankreich, Israel, Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande, Polen, Portugal, Russland, Spanien, Großbritannien und den USA. Es ist aber nicht nötig, sich in einem dieser Länder aufzuhalten, um anrufen zu können.

(Ende)

Aussender:  pressetext.redaktion (Hubertus Müller) - www.pressetext.com 

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Laut der Studie „Mobile Geisel & always on" von Marketagent.com sind wir Österreicher Geiseln unserer modernen Technologien. Ein Leben ohne Handy und Internet überschreitet beinahe unsere Vorstellungskraft.

Jeder zweite Österreicher hat das Handy immer und überall dabei, rund 40 Prozent sind rund um die Uhr erreichbar. Knapp 80 Prozent leiden zumindest fallweise unter eingebildetem Handyläuten, zwei Drittel können sich ein Leben ohne ihr Mobiltelefon gar nicht vorstellen und 84 Prozent wüssten nicht, wie sie ein Jahr ohne Internet auskommen.

Der durchschnittliche Teenager checkt fast 90 Mal am Tag sein Mobiltelefon. Dass der kommunikative Dauerbeschuss auf Dauer nicht gut sein kann, sind sich die Österreicher bewusst. 64 Prozent sind der Meinung, dass die permanente Erreichbarkeit mittels Handy und Internet Krankheiten wie Burn-out fördert.

Quelle: www.marketagent.at August 2013

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