Ob Onlinebanking oder Aktienhandel über das Smartphone – immer mehr Bundesbürger regeln ihre Finanzen per App. Die Datenbank AirNow hat die beliebtesten Finance-Apps der Deutschen 2021 ermittelt. 

Die Datenbank AirNow hat die beliebtesten Finance-Apps der Deutschen 2021 ermittelt.

Auf Platz eins steht demnach die App PayPal Mobile Cash – sie wurde bis Februar 2021 rund 428.000 Mal im Google Play Store heruntergeladen. Auf Platz zwei steht die S-pushTAN-App fürs Onlinebanking, mit rund 189.000 Downloads. Auch die Sparkassen-App befindet sich unter den Top Sechs der meistgenutzten Finanzen-Apps, wie die Statista-Grafik zeigt.

In Deutschland bisher noch weniger verbreitet ist dagegen die App Google Pay: Sie kommt bisher erst auf rund 39.000 Downloads.

 

Infografik: Die beliebtesten Finanzen-Apps der Deutschen | Statista

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08.04.2021

Quelle und Copyright: www.statista.com

 
 
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Kontaktaufnahme am Telefon ist am beliebtesten in Österreich

Telefon ist trotz Aufschund von Live Chat und Social Media das beliebteste Kommunikationsmittel im Kundenservice. Laut der Studie von Mindtake-Research im Auftrag von atms greifen 44% der Österreicher zum Telefon um ein Unternehmen zu kontaktieren. Bei wichtigen oder dringenden Fällen ist für 65% der Befragten das Telefon die erste Wahl.

Die Mehrheit der Österreicher kennt die 0800-Hotlines, 73% wissen, dass die Hotlines kostenlos sind.

Sie werden im Vergleich zu Festnetz- und Handynummer kundenfreundlicher und professioneller eingestuft und für Kundenservice, Hilfe, Beratung und Bestellung als besonders geeignet empfunden.

Online-Shops sollten bei Rückfragen oder Problemen telefonisch erreichbar sein, besonders gerne werden hier wieder die kostenlosen Hotlines gesehen.

März 2017

Quelle und Copyright: www.atms.at

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94% der Österreicher nutzen Smartphones

Laut dem Mobile Communication Report 2017 nutzen 94% aller Mobiltelefon-User ein Smartphone, 2 Prozent mehr als 2016.

Die Handy-Penetration zwischen den 19-25-Jährigen ist sogar 100%. 82% der Befragten nutzen nur ein Handy, ein Aufstieg von 6% im Vergleich zum letzten Jahr.

Die Zahl der Digital Outsiders, die Internet am Handy selten bis gar nicht nutzen, sinkt weiter, von 9% auf 7%. Die tägliche Handy-Nutzungsdauer liegt bei mehr als 3 Stunden pro Tag.

93% nutzen Internet am Handy, vor allem zum Web Surfen, Versenden von Sofortnachrichten und E-Mailing. Die meistbenutzte Smartphone-Funktion bleibt aber trotzdem das Telefonieren.

Mobile Shopping wird immer beliebter. 68% der Österreicher recherchieren Preise am Handy, 66% suchen Informationen über Filialen und Geschäfte. Das meistbenutze mobile Zahlungsmittel ist die Kreditkarte.

 

Mobiles Österreich 2017

 

November 2017

Quelle und Copyright: www.mmaaustria.at

 
 
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50% der Deutschen finden die Servicequalität von Telkos mittelmäßig bis schlecht

Die allgemeine Bewertung des Kundenservices in Deutschland hat sich laut der Befragung des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Salesforce verbessert. Die Mehrheit der Befragten findet den Service gut oder sehr gut.

Am besten schneidet der Einzelhandel ab. 45% beurteilt die Servicequalität ausgezeichnet oder sehr gut und nur 25% mittel bis schlecht.

Das trifft jedoch die deutschen Telekommunikationsanbieter nicht. Jeder zweite Befragte ist mit dem Service unzufrieden und findet ihn sogar mittelmäßig bis schlecht. Damit wird die Erwartung der Kunden nach Freundlichkeit, Kompetenz, Beratung und Schnelligkeit eher nicht erfüllt. 25% finden den Kundendienst unpersönlich, langsam und unflexibel. Ihrer Meinung nach hat sich die Servicequalität mit der Zeit nicht verbessert.

Die Ansprüche der Kunden an den Kundenservice steigen wie erwartet weiter. Guter Service wird nicht mehr als etwas Besonderes erlebt sondern als selbstverständlich betrachtet.

Dienstleister müssen sich mit den neuesten Technologien ausrüsten, um einen sofortigen und vollständigen Überblick auf den Kunden inklusive Kundenhistorie sowie eine kanalübergreifende Kontaktmöglichkeit zu garantieren.

November 2017

Quelle und Copyright: www.call-center-news.de

 
 
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Ehrlichkeit und Transparenz in der
Kundenkommunikation sind Basisanforderungen an Online-Shops. 

Bewerten Konsumenten Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Online-Shops, achten sie vor allem auf einen konkreten Kundennutzen.

Das zeigt die aktuelle Studie „Nachhaltigkeit im Online-Handel – Die Rolle von Ausgestaltung und Kommunikation“, für die das ECC Köln rund 1.000 Online-Shopper befragt hat. Dabei standen vier Nachhaltigkeitsdimensionen im Fokus: Kunden, Mitarbeiter, Umwelt und Produkte. Das Ergebnis: Die Kundendimension hat für die Befragten erwartungsgemäß den höchsten persönlichen Nutzen und zugleich die höchste Wichtigkeit. Weniger wichtig wird die Dimension, Mitarbeiter bewertet.

Profilierung durch nachhaltige Sortimente und Versandoptionen möglich Aktuell können sich Online-Händler im Kontext Nachhaltigkeit vor allem profilieren, wenn sie ihr Sortiment und den Versandprozess nachhaltig gestalten. So ist es Online-Shoppern wichtig, dass keine gesundheitsschädlichen Produkte angeboten (85 %) und besonders langlebige und zweckdienliche Artikel beworben werden (81 %). Zudem achten rund 78 Prozent der Befragten darauf, ob überflüssige Verpackungsmaterialien eingespart werden. Dabei sind Online-Shopper durchaus bereit, ihren Teil zum Gelingen der Maßnahmen beizutragen: Rund 87 Prozent der Konsumenten würden Versandkartons mehrfach verwenden und 63 Prozent finden es gut, darauf hingewiesen zu werden, dass die Bestellung des gleichen Artikels in mehreren Größen oder Farben die Umwelt belastet. Darüber hinaus befürworten sechs von zehn Befragten Anreize, um keine Produkte zu retournieren.

Ehrlichkeit und Transparenz sind Pflicht Der Blick auf die Top 10 aller untersuchen Nachhaltigkeitskriterien bestätigt die Relevanz der Kundendimension. So landen drei Aspekte aus diesem Bereich auf dem Treppchen: Je neun von zehn Befragten erwarten, dass Online-Händler ehrlich mit ihren Kunden kommunizieren und keine irreführenden Werbeversprechen machen. Dass Kunden sofort und umfassend über etwaige Sicherheitslücken des Online-Shops informiert werden, ist zudem knapp 88 Prozent der Online-Shopper wichtig.

Ehrlichkeit und Transparenz sind demnach Basisanforderungen, die jeder Online-Shop erfüllen muss – unabhängig von Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Unternehmen sollten stets nur nachhaltige Aspekte kommunizieren, die zu jedem Zeitpunkt eingehalten und fortlaufend überprüft werden. „Online-Händler, die schon jetzt gezielt einzelne Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Strategie aufnehmen, können sich dem Wettbewerb gegenüber differenzieren und ‚First Mover‘ an sich binden“, so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

August 2015

Quelle und Copyright: www.ecckoeln.de

 
 
 
 
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Wegen datenschutzrechtlich unzulässiger Übertragung von Kunden-E-Mail-Adressen erlegte das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) sowohl den Verkäufer als auch den Käufer der E-Mail-Adressen eines insolventen Onlineshops eine Geldstrafe auf.

Das BayLDA hat im Falle einer datenschutzrechtlich unzulässigen Übertragung von E-Mail-Adressen von Kunden eines Onlineshops im Zuge eines Asset Deals Geldbußen in fünfstelliger Höhe sowohl gegen das veräußernde als auch gegen das erwerbende Unternehmen festgesetzt. "Bei Asset Deals werden personenbezogene Kundendaten bisweilen unter Verstoß gegen das Datenschutz recht veräußert. Um die Sensibilität der Unternehmen zu erhöhen, werden wir auch in weiteren geeigneten Fällen dieser Art Verstöße mit Geldbußen ahnden", sagt Thomas Kranig, Präsident des BayLDA.

Für die unzulässige Übergabe von Kundendaten tragen sowohl der Veräußerer als auch der Erwerber als sogenannte "verantwortliche Stellen" die datenschutzrechtliche Verantwortung. Der Veräußerer "übermittelt" juristisch gesehen die Daten, während der Erwerber diese Daten "erhebt". Die unzulässige Übermittlung sowie die unzulässige Erhebung personenbezogener Daten stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die je nach Sachverhalt mit Geldbußen von bis zu 300.000 Euro geahndet werden können.

Das BayLDA stellt in seiner Pressemitteilung auch noch einmal die rechtliche Lage dar: Datenschutzrechtlich verhältnismäßig unproblematisch ist die Übermittlung von Namen und Postanschriften von Kunden. Diese sogenannten Listendaten dürfen nach dem Willen des Gesetzgebers grundsätzlich auch ohne vorherige Einwilligung des Betroffenen für werbliche Zwecke übermittelt werden, sofern das veräußernde Unternehmen die Übermittlung dokumentiert. Häufig besitzen Unternehmen jedoch wesentlich mehr Daten über ihre Kunden, etwa Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Konto- und/oder Kreditkartendaten, zudem häufig Kaufhistorien über die von Kunden getätigten Käufe.

In der Praxis sei zu beobachten, dass im Zuge von Asset Deals häufig auch solche Daten den "Inhaber" wechseln. Dies ist jedoch nur zulässig, wenn die betreffenden Kunden in die Übermittlung solcher Daten eingewilligt haben oder zumindest - bereits im Vorfeld - auf die geplante Übermittlung hingewiesen, ihnen ein Widerspruchsrecht eingeräumt wurde und sie nicht widersprochen haben.

Für E-Mail-Adressen und Telefonnummern stellt sich das zusätzliche Problem, dass der Erwerber diese Daten zu Werbezwecken gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) nicht verwenden darf, wenn er keine ausdrückliche Werbeeinwilligung des jeweiligen Kunden besitzt. Über diese Hürde hilft selbst die Einräumung eines Widerspruchsrechts vor der Datenübermittlung nicht hinweg. Verwendet der Erwerber die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ohne Einwilligung für Werbezwecke, verstößt er daher sowohl gegen das UWG als auch gegen das Bundesdatenschutzgesetz.

August 2015

Quelle und Copyright: www.haufe.de

 

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Die Politik will Sonntagsarbeit in Callcentern verbieten

Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, arbeiten Experten von Bund und Ländern derzeit an einem Vorschlag, wie ein entsprechendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr umgesetzt werden soll, bestätigte die federführende Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz von Hamburg gegenüber der Zeitung.

Auf Grundlage des Vorschlags soll die Arbeitsministerkonferenz der Länder im November Beschlüsse fassen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte Ende vergangenen Jahres eine Verordnung des Landes Hessen für rechtswidrig erklärt, mit der Sonntagsarbeit in Callcentern generell erlaubt worden war. Quasi alle Bundesländer haben nahezu gleich lautende Verordnungen. Auch diese wären nichtig, sobald dagegen geklagt würde - und solche Klagen wurden von der Dienstleistungsgewerkschaft bereits angekündigt.

Laut "Welt am Sonntag" sollen die Länder voraussichtlich die Hotlines von Online-Shops schließen, da diese kein "besonders hervortretendes Bedürfnis der Bevölkerung befriedigen". Kunden können Hotlines während der Woche für Bestellungen, Beratung und Beschwerden auch kontaktieren.

Die Regelung würde Fluggesellschaften, Versicherungen, Telekom.-Firmen und Banken auch betreffen, die künftig sonntags nur noch Notfall-Hotlines betreiben dürften.

Juni 2015

Quelle und Copyright: www.welt.de

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Neue Studie: Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Top-Online-Shops in Österreich 2015

In Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Österreich, der Österreichischen Post und Google Austria wurde für die  ECC Köln eine Befragung durchgeführt. Rund 2.300 österreichische Online-Shopper wurden zu ihren Erfahrungen mit 40 Online-Shops und Kaufverhalten befragt. Ziel der Studie war es, wichtige Kriterien für exzellente Online-Shops aus Kundensicht herauszufiltern.

2015 gewann Esprit aus Kundensicht das Ranking und wurde damit der beste Online-Shop Österreichs gewählt. Esprit lag 2014 bereits auf Platz zwei der Befragung, Auf dem zweiten Platz folgt Tchibo/EDUSCHO e) mit einem besseren Preis-Leitung-Verhältnis aber geringerer Kundenzufriedenheit in puncto Websitedesign, Usability und Sortiment. Auf dem Platz 3 rangiert BIPA, dessen Kunden insbesondere mit dem Service zufrieden sind.

Telebiz bietet die Betreuung von Versandhändlern seit 10 Jahren an. Zufriedene Kunden wie Weltbilt, Yves Rocher, Fashionette und Co. bestätigen die herausragende Qualität und Wirksamkeit unserer Call Center Dienstleistungen.

Mai 2015

Quelle und Copyright: www.ecckoeln.de

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Die Nutzung von sozialen Medien hat in Österreich in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Das zeigt die aktuelle Österreichische Verbraucheranalyse des Linzer Marktforschungsinstituts IMAS. 

Seit 2000 kam es in Österreich zu einer Verdreifachung der täglichen Internetnutzung, die Anzahl der starken Social Media Nutzer hat sich in den vergangenen sieben Jahren sogar versiebenfacht: Insgesamt sind zwei Fünftel der Österreicher im Web 2.0 aktiv und nutzen somit soziale Medien. Das zeigt die aktuelle Österreichische Verbraucheranalyse des Linzer Marktforschungsinstituts IMAS, für die rund 8000 Menschen befragt wurden. Die Zahl der täglich in der virtuellen Welt Aktiven hat sich in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdreifacht. Knapp die Hälfte aller Österreicher (47 Prozent) gaben dem IMAS zu Protokoll, das Internet nahezu täglich zu nutzen – mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind zumindest einmal monatlich im Netz. Der Anteil der "Internet-Asketen", also der Menschen, die das Internet kaum oder gar nicht nutzen, hat sich seit dem Jahr 2000 um 38 Prozentpunkte vermindert, liegt aber immer noch bei 31 Prozent.

März 2015

Quelle und Copyright: www.werbeplanung.at, www.imas.at

 

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Gesamtumsatz der TK-Dienste leicht rückläufig, Internet-Datenvolumen steigt weiter

Der Verband VATM und die Unternehmensberatung Dialog Consult haben eine neue Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2014 vorgestellt. Danach werden die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland 2014 voraussichtlich mit 58,3 Milliarden Euro etwas rückläufig sein (-0,7 Milliarden Euro), was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 1,2 Prozent entspreche. Der Umsatz im Mobilfunkbereich werde um rund 0,4 Milliarden Euro auf 24,8 Milliarden Euro (-1,6 Prozent) und im TK-Festnetzbereich um 0,6 Milliarden Euro auf 28,4 Milliarden Euro (-2,1 Prozent) zurückgehen. Der Umsatz mit Kabelnetzen hingegen konnte – mit einem Plus in Höhe von 0,3 Milliarden Euro (+6,3 Prozent) – auf 5,1 Milliarden Euro gesteigert werden. 

Wettbewerb im Festnetz

Im Festnetz-Segment verbuchen die alternativen TK-Anbieter aufgrund von Kundenabwanderungen und einem anhaltend scharfen Preiswettbewerb insgesamt ein leichtes Umsatzminus in Höhe von 1,3 Prozent auf 15,0 Milliarden Euro (-0,2 Milliarden Euro). Der Umsatz der Telekom sinkt 2014 in diesem Bereich aus den gleichen Gründen um 3,0 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Im Mobilfunkbereich erzielen die Wettbewerber einen Umsatz von insgesamt 17,3 Milliarden Euro (-0,4 Milliarden Euro). 
Die Höhe der Investitionen in TK-Sachanlagen steigt auch in diesem Jahr trotz der erneut rückläufigen Umsätze insgesamt um 7,8 Prozent an und liegt bei 6,9 Milliarden Euro (2013: 6,4 Milliarden Euro). Die Wettbewerber tragen mit 3,6 Milliarden Euro erneut mehr als die Hälfte (mehr als 52 Prozent) des Investments. Seit der Marktliberalisierung haben sie in Deutschland 61,9 Milliarden Euro investiert.  
Die Zahl der Mitarbeiter verringert sich 2014 sowohl bei den alternativen Anbietern (-1.200 auf 52.600) als auch bei der Deutschen Telekom (-1.300 auf 115.300). 
Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse steigt in diesem Jahr erneut: Sie nimmt um rund 0,7 Millionen auf 29,4 Millionen zu. Etwa 1,6 Millionen Haushalte (+250.000) werden in Deutschland Ende 2014 an Glasfasernetze mindestens bis zum Gebäudekeller (FTTB/FTTH) angeschlossen sein. Demgegenüber nimmt die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch tatsächlich buchen, im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig um 4,9 Prozent auf 385.000 zu – hiervon werden sogar rund ein Viertel nur für TV genutzt werden. 

Internet-Datenvolumen steigt weiter

Das Gesamtdatenvolumen des Breitband-Internetverkehrs im Festnetz wird um rund 31 Prozent auf 9,3 Milliarden Gigabyte zunehmen. Das aus Mobilfunknetzen abgehende Gesamtdatenübertragungsvolumen steigt laut Schätzung um 48 Prozent auf 395 Millionen Gigabyte. 2014 werden die Datendienste 86 Prozent der Non-Voice-Umsätze im Mobilfunk ausmachen, während der Umsatz mit SMS deutlich um 38 Prozent sinkt. Einen Höchstwert gibt es bei der Anzahl der SIM-Karten der Netzbetreiber: Ende 2014 wird es rund 117,5 Millionen SIM-Karten geben (2013: 115,2 Millionen).

SMS versenden die Mobilfunknutzer in diesem Jahr deutlich weniger: Pro Tag tippen sie nur noch 73,8 Millionen Kurznachrichten – 2013 waren es noch 101,3 Millionen, so Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, der die TK-Marktstudie wie in den Vorjahren mit der Dialog Consult GmbH im Auftrag des VATM erstellt hat. 

VATM-Präsident Martin Witt bewertete die Lage in der Branche: „Der deutsche TK-Markt bleibt ein Vorbild für Europa in Sachen funktionierender Wettbewerb. Für die Verbraucher heißt das: Bessere Qualität zu stabilen Preisen.“ Witt wies in diesem Zusammenhang zugleich auf die Notwendigkeit der Regulierung hin: „Trotz des Wettbewerbsniveaus hat die Telekom Deutschland nach wie vor eine dominante Stellung. Selbst in den Ballungszentren mit hohem Wettbewerberanteil ist der Wettbewerb regulierungsgetrieben.  Schaffen wir – wie von der Telekom gewünscht – die Regulierung hier ab, schaffen wir auch den Wettbewerb ab.“

Oktober 2014

Quelle und Copyright: www.teletalk.de

 

 

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